Kreisfeuerwehrverband Kronach e.V.
 

Jahresversammlung Kreisfeuerwehrverband

Zwei verdiente Vorsitzende geehrt; positiver Rückblick auf die Arbeit der Feuerwehren 

 

Mitwitz– Den Abschluss der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Feuerwehrjubiläum in Mitwitz bildete die Verbandsversammlung der Feuerwehren des Landkreises Kronach. Ranzenberger stellte eine positive Bilanz der Arbeit dar und zwei verdiente Feuerwehrmänner aus dem Landkreis konnten mit der Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet werden.

Rechenschaftsbericht Verbandsvorsitzender

Ranzenberger ging unter anderem  in seinem Bericht auf die zahlreichen Einsätze im Jahr 2018 ein. Bereits jetzt, so Ranzenberger, sind es wieder deutlich über 1000 Einsätze und sicherlich werden wir bis zum Jahresende noch deutlich mehr. Einsätze, bei denen immer Menschen geholfen werden konnte.

Gerne blickt er auf die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren im Landkreis, denn hier sind die Vorzeichen immer positiv. Die Jugendfeuerwehren können sich auf Bezirksebene immer wieder im Wettbewerb mit anderen Landkreisen bewähren und die Zahl der Kinderfeuerwehren nimmt immer mehr zu. Sind es doch jetzt schon über 300 kleine Floriansjünger. Mit viel Eifer versuchen die Betreuer die Gruppenstunden attraktiv und abwechslungsreich zu gestalten. Eine Arbeit, die hoch anzurechnen ist.

Ein weiterer Schwerpunkt ist, wie auch schon in den Vorjahren, die Aus- und Fortbildung der Feuerwehren. Sei es im Bereich der technischen Hilfeleistung oder der Brandbekämpfung. So konnte man im letzten Jahr Übungspuppen für die Ausbildung im Atemschutzbereich anschaffen, damit die eingesetzten Trupps realitätsnah üben und lernen können. 

Im Anschluss an den Rechenschaftsbericht des Verbandsvorsitzenden stellte Kreisbrandmeister Wolfgang Weidenhammer den Baufortschritt des Atemschutzausbildungszentrums dar. Hier befinden wir uns auf der Zielgeraden, so Weidenhammer, denn die meisten Arbeiten sind abgeschlossen und bei der Einrichtung handelt es sich nur noch um Feinarbeiten. Dem Beginn der Ausbildung im der neuen Atemschutzübungsanlage im neuen Jahr steht nun nichts mehr entgegen. Da man mit der Ausbildung neue Wege beschreiten möchte und die Möglichkeiten der Ausbildung, insbesondere der Ausbildungstage und -zeiten zu erweitern, wird sich künftig ein Pool von Ausbildern die Aufsicht teilen.

Kreisbrandinspektor Ralf Weidenhammer stellte die neue Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes vor, die auch mit Blick auf die Atemschutzübungsanlage mehr Funktionalitäten aufweist. So können künftig die Wehren selbständig ihre Termine in der Übungsanlage buchen, sich zu Lehrgängen auf Landkreisebene anmelden oder Gerätschaften für die Ausbildung reservieren können. Dafür werden spezielle Buchungssysteme mit Kalenderfunktion bereitgehalten.

Grußwort Landrat Klaus Löffler

Landrat Löffler dankte in seinem Grußwort der Gemeinschaft der Feuerwehren. Ist es doch gerade jetzt an der Zeit, so Löffler, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Eine Vielzahl von Aufgaben kommt auf die Feuerwehren wie auch auf die Kommunen zu, die schließlich für die Wehren verantwortlich sind. Die Städte und Gemeinden, aber auch der Landkreis, schaffen einen Rahmen für das zukunftsorientierte Arbeiten der Feuerwehren, aber die Wehren selbst müssen mit ihren Aktiven das Konstrukt mit Leben erfüllen. Ähnlich wie das neue Atemschutzzentrum. Hier, so Löffler, ist es gelungen, für die nächsten Jahre eine gute Atemschutzausbildung sowie eine kompetente Wartung und Pflege der Geräte zu erreichen.

Grußworte Bürgermeister Hans-Peter Laschka und Polizeioberrat Uwe Herrmann 

Bürgermeister Laschka wie auch Polizeichef Herrmann schlossen sich den Worten des Dankes an. Gerade die Polizei ist sehr dankbar für das gute Miteinander, den gilt es doch oft schwere und auch belastende Einsätze gemeinsam zu bewältigen. Ein Dank gilt hier aber auch den Kräften der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV), die sie sind auch immer für die Einsatzkräfte da und geben Kraft und Trost. Bei allen Hilfskräften, so Herrmann, steht das „Helfer-Syndrom“ immer im Vordergrund.

Ehrung en des Landesfeuerwehrverbandes 

Thomas Heider, Vorsitzender der Feuerwehr Steinberg und Michael Zwingmann, Vorsitzender der Feuerwehr Neuses, konnten von Kreisbrandrat Ranzenberger mit der Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet werden. In den zurückliegenden Jahren haben sich beide tatkräftig für ihre Wehren eingesetzt, sie auf einen guten Weg gebracht und vor allem zukunftsfähig gestaltet.

 

Bild v. rechts:

Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger, Bürgermeister Hans-Peter Laschka, Vorsitzender Thomas Heider, Landrat Klaus Löffler, Vorsitzender Michael Zwingmann, Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf und Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller